Leitung: Susanne Jarolim


Herzlich willkommmen,

Schön, dass du den Weg auf meine Website gefunden und somit Interesse an den Angeboten der Integralen Ström-Akademie bekundet hast.

An dieser Stelle möchte ich ein bisschen von mir erzählen und darüber, wie ich auf das Strömen gekommen bin.

Aber fangen wir mal ganz von vorne an: Ich heiße Susanne Jarolim, lebe in Lichtenberg bei Linz, bin Jahrgang 1963, gebürtig aus Traun, verheiratet in zweiter Ehe mit Klaus Jarolim, Mutter dreier erwachsener Töchter – und über meinen Mann Klaus kamen noch zwei Patchwork-Kinder dazu. Inzwischen bin ich auch zweifache und begeisterte Großmutter. Ansonsten liebe ich Katzen, das Gärtnern und das Kochen, am liebsten vegan übrigens.

Doch an dieser Stelle geht es ja weniger um meine Freizeitaktivitäten, sondern darum, wie ich den Weg zum Strömen gefunden habe, zu jener physio-energetischen Behandlungsmethode aus der traditionellen japanischen Volksmedizin und mit den Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin, die seit mehr als 30 Jahren mein Leben bestimmt.

Meine erste Begegnung mit dem Strömen hatte ich als Jugendliche, genauer gesagt mit 14 Jahren, Ich galt schon damals immer als diejenige, die jedes Tier retten wollte, jedes zerrupfte Vögelchen gehalten hat, in der Hoffnung, dass es einfach wieder gut wird.

Mit 14 habe ich dann ein Buch mit Strichzeichnungen gefunden, in dem ein Mädchen der Oma die Hände auf die Stirn und den Hinterkopf gelegt hat. Das hat mich fasziniert. Ich habe mir gedacht, ,,mei, das möcht‘ ich machen.“‘

Meine Eltern waren etwas irritiert, weil ich jedes Mal, wenn sie mich nach meinem Berufswunsch gefragt haben, ihnen meine Hände gezeigt und geantwortet habe: „Ich will was mit meinen Händen machen.“ Dass das, was da auf den Strichzeichnungen zu sehen war, Strömen war, wusste ich damals natürlich noch nicht.

Doch der Wunsch, mit den Händen etwas Gutes für die Gesundheitspflege zu tun, war mächtig.
So wurde ich erst einmal Bio-Ziegenbäuerin im Vollerwerb. Da hatte ich buchstäblich alle Hände voll zu tun, nicht nur mit Ziegen, dem Gemüse, sondern auch mit meiner wachsenden Familie.

Mit 28 Jahren kam dann das Strömen wieder in mein Leben, nach der Geburt meiner dritten Tochter. Es war eine herausfordernde Geburt gewesen, und mein Töchterchen brauchte sehr viel Zuwendung, weinte viel. Ich habe sie damals gehalten, gehalten, gehalten.

Auf der Suche nach Hilfe stieß ich über ein Kochbuch von Barbara Temelie auf das Thema Traditionelle Chinesische Medizin. Denn in dem TCM-Kochbuch stand drin, Emotionen stehen mit Organen in Verbindung.
Davon erzählte ich meinem lieben Freund Arthur, als der zu Besuch kam.
Seine Antwort war: „Du, da gibt es was Einfacheres, das heißt Strömen.“ Das klang erstmal sehr unspektakulär. Doch dann erzählte er, dass man beim Strömen Hände auflegt und damit die Gesundheitsvorsorge unterstützt.

Der Impuls war gesetzt. Das Bild vom Mädchen, das der Oma die Hände an die Stirn legt, tauchte wieder auf. Mein Freund Arthur hatte damals das erste Ström-Seminar in Österreich besucht, bei ihm lernte ich ein paar Griffe. Der Vater meiner Kinder besuchte dann einen Workshop und brachte ein Büchlein mit. Nach dem habe ich erstmal geströmt, bis meine Jüngste aus dem Gröbsten draußen war. Dann wollte ich mehr lernen.  

Auf der Suche nach einer Ausbildung landete ich bei Theresia Rasch-Schaffer, die das Strömen unter dem buddhistischen Begriff „Rang Dröl“ (Selbstbefreiung) in Passau unterrichtete. Die Ausbildung habe ich drei Jahre lang berufsbegleitend besucht.

Rund zehn Jahre praktizierte ich das Strömen dann unter diesem Begriff, unter anderem auch in Kurorten wie Bad Zell. Und immer wieder kamen die Fragen der Kurgäste, was es denn mit diesem Begriff auf sich hatte. Manche verorteten ihn gar ins Reich der Trolle. Worte schaffen eben Bilder.
Auch einen Ausflug zur Ström-Schule des Yin Shin Jyutsu habe ich in der Zeit unternommen. Das Strömen wurde unter diesem Namen aus Japan in den Westen gebracht.
Letztlich ist es egal, wer welchen Begriff benutzt oder welchen Stil pflegt. Ich schätze alle Ström-Schulen wert. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

Für mich und für einige andere Mitströmer*innen war jedenfalls 2005 die Zeit reif, sich einen eigenständigen Weg und einen eigenständigen Namen zu suchen. Wir gründeten das Europäische Forum für Impuls-Strömen, in dem sich mich einige Jahre engagierte.

Mit den Jahren wurde es mir im Verein wurde es mir zu eng, zu hierarchisch und es ging gegen meine Werte Handauflegen zu prüfen... So beschloss ich, einen anderen, eigenen Weg zu gehen. 2010 entstand das „Institut für Energie-Strömen“. Auf die Bezeichnung „Energie-Strömen“ brachte mich ein Freund. Der sagte zu mir: „Seit ich dich kenne, Susanne, steckst Du Deine ganze Energie ins Strömen.“ Voilá, der Name war geprägt – ein Danke an Mag. Wolfgang Vovosik für seine Inspiration.

Für mich und der Art, wie ich das Strömen vermittle, steht der praktische Aspekt im Vordergrund, frei von jeglicher spirituellen und religiösen Interpretation. Zudem ist es mir wichtig, den Menschen das Strömen als komplementär, - also ergänzend –, und nicht alternativ zur Schulmedizin anzubieten.

Mein Ziel ist es, das Strömen als eigenständige Methode der traditionellen chinesischen Medizin, die die Basis der Ström-Rezepte bildet, wieder in der europäischen Volksmedizin zu verankern. Mein größter Wunsch ist es, dass jedes Kind schon weiß, was es sich selbst halten kann, wenn es ein Unwohlsein spürt.

Damit das Wissen weitergetragen und ständig erweitert wird, habe ich mit meinem Mann und Shiatsu-Praktiker Klaus Jarolim 2013 die Integrale Ström-Akademie gegründet. Zahlreiche Seminare, Workshops und vor allem sehr viel ausführliches Lehrmaterial sind seither entstanden, Gut 20 000 Strömer*iinnen dürften inzwischen bei uns ausgebildet worden sein.

Meine Vision folgt dem Motto „Ein Herz muss Hände haben und die Hände ein Herz“. Ich will dafür sorgen, dass das Strömen überall hinströmen kann.

Das ist meine Einladung an dich, ein Teil davon zu sein.

Herzliche Grüße Susanne Jarolim

Mit der Gründung der Integralen Ström-Akademie folgen ich meiner Vision, Strömen in einer aktuellen Form zu unterrichten.

Dabei stütze ich mich auf unsere Jahrzehnte langen Erfahrungen in ganzheitlicher Lebenspflege und physio-energetischen Heilmethoden wie TCM und TEM.

Mit unseren Weiterbildungen im Bereich Mediation, Kommunikation und lösungsorientierter Beratung erweitern wir laufend unsere Kompetenz in der Erwachsenenbildung.

Mit unseren Angeboten möchten wir Energie-Strömen als wertvolle und einfache Methode in der "Volksmedizin von Heute" verbreiten und lebendig erhalten.

"Nutze die Kraft deiner Hände, um mit Energie-Strömen dir und Anderen etwas Gutes zu tun.
Wir laden dich herzliche ein, deine Intuition mit unserem Ström-Wissen und unserer langjährigen Erfahrung zu bereichern.

Susanne Jarolim